TUS feierte Schützenfest gegen den SC Plettenberg

TuS Ennepetal – SC Plettenberg 9:2 (1:4).

Ennepetal. „Ein Schützenfest alla Bremen gegen Bielefeld feierte der TuS Ennepetal gegen den SC Plettenberg. Am Ende einer doch sehr einseitigen Partie stand ein klarer 9:2- Sieg für den neuen Tabellenführer TuS zu Buche.

0012905112 0050018376 Von Achim Münch Dabei legte der Gast aus Plettenberg los wie die Feuerwehr. Gleich in der ersten Minute scheiterte Kapitän Heino Wohlfahrt mit einem Warnschuss. Und Plettenberg visierte das TuS-Tor in der Anfangsphase des Spiels noch zweimal an. Dann war Schluss mit lustig: Der TuS zog sein gefürchtetes Offensivspiel auf und ließ es krachen. Und die Kracher von der Klutert heißen bekanntlich Sadat Dautovic und Radek Dorszewski. 32. Minute Vorlage Dautovic, Torabschluss Dorszewski. 34. Minute: Foul an Dorszewski im Strafraum, den Elfmeter vewandelte Dautovic. In der 36. Minute Intermezzo per Einzelleistung von Trainer-Sohn Marco Freund der zum 3:0 abschloß. Dann war wieder das Sturmduo dran. 39. Minute: Radek Dorszewski verwandelte die Flanke von Sadat Dautovic.

Plettenberg bekam per Elfmeter die Chance zur Ergebniskosmetik und nutzte sie. Svante Rasmus traf zum 1:4. Andre Hulbrink war gefoult worden.

Nach der Halbzeit ging das Scheibenschießen weiter. In der 50. Minute traf Dorszewski per Freistoß zum 5:1 und erzielte sein viertes Tor. In der 54. Minute nickte Dautovic eine Flanke von Florian Fastenrath zum 6:1 ein. Eine TuS-Torflut-Unterbrechnung erfolgte durch Plettenbergs Spielführer Heino Wohlfahrt, der fast unbedrängt zum 2:6 traf. Dann wollte Ennepetals Fastenrath selbst auch nochmal zuschlagen. Gleich zweimal traf er, nämlich zum 7:2 in der 65. Minute und zum 8:2, zwei Minuten darauf. Den Schlusspunkt musste natürlich nochmal der "Goalgetter" setzen. Radek Dorszewski verwandelte eine Flanke des eingewechselten Sinan Akbaba zum 9:2-Endstand.

"Aber kein Bremen-gegen-Bielefeld-Ergebnis", stellte Marcel Neuer, Schiedsrichter der Partie im Bremenstadion fest. Neuer kommt aus Gelsenkirchen. Der 22-jährige Unparteiische ist der Bruder des ein Jahr jüngeren Bundesligatorhüters von Schalke 04.

"Man findet immer ein Haar in der Suppe", spielte TuS' sportlicher Leiter Thomas Riedel auf die Gegenteffer an. Trainer Horst Freund sprach dann aber doch von tollem Offensivfußball, den seine Spieler dem Publikum geboten haben.

Bericht und Bild WAZ 30.09.2007

 


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