Sieg im turbulentem Spiel

SC Plettenberg Damen – ASSV Letmathe Damen 3:1 (1:0).

PLETTENBERG • In einem turbulenten Spiel besiegten die Damen des SC Plettenberg die Damen des ASSV Letmathe am verdient mit 3:1.
Die Letmather sind aus der Bezirksliga abgestiegen und in ihrem derzeitigen Leistungsvermögen schwer einzuschätzen. Deshalb setzte Trainer Parschau zunächst auf ein defensives 3-1-3-1 System. Finger hütete das Tor. Dadurch war Hampel im Sturm auf sich allein gestellt. War es der kalte Gegenwind oder der Respekt vor dem ehemaligen Bezirksligisten, der die SC-Damen in der ersten Halbzeit so gar nicht ins Spiel kommen ließ? Sie begannen sehr nervös. Die Bälle wurden lang meist gespielt und kamen nicht an. Die Abwehr stand sehr tief. Der Spielaufbau wurde durch starkes Letmather Pressing schon im Ansatz unterbrochen. Es dauerte bis zur 12. Minute, bis sich die erste nennenswerte Torchance für den SC ergab. Stracke erkämpfte sich den Ball, schickte Hampel über links. Diese passte scharf auf Parschau, doch der Abschluss war zu schwach geschossen. Vier Minuten später höchste Gefahr vor dem SC Tor. Die Letmather Spielmacherin Scheer war schon durch. Doch C. Weide klärte konsequent. Kurze Zeit später scheiterte Junge mit einem scharfen Schuss an der starken Torfrau Korpp. Doch Letmathe ließ sich nicht beirren und machte weiter Druck. Ein schneller Konter der SC-Damen führte zum Führungstreffer. Hampel wurde lang geschickt, ließ ihre Bewacherinnen stehen und schob die Kugel an Korpp vorbei ins lange Eck (29.). Der Ball lief nun etwas besser in den SC-Reihen. Rautenberg starte einen Alleingang, umspielte mehrere Gegenspielerinnen und zog aus 20 m ab. Doch ihr Schuss wurde gehalten (31.). Große Mühe hatte die SC-Abwehr mit der Letmather Spielmacherin Scheer, die immer wieder angespielt wurde und die Bälle geschickt verteilte.
Trainer Parschau reagierte und stellte in der Halbzeit die Mannschaft etwas um. Finger wurde ins Sturmzentrum beordert und von Schauerte im Tor ersetzt. Parschau übernahm die direkte Bewachung von Scheer und nahm sie dadurch fast komplett aus dem Spiel. Doch zunächst blieben die Lethmather Damen am Drücker. Einen gefährlichen Freistoß von links entschärfte Schauerte stark. Rautenberg hatte jetzt mehr Raum im Mittelfeld, lief auf die Abwehrreihe zu und passte nach links zu Finger, die allerdings freistehend an der glänzend aufgelegten Letmather Torfrau scheiterte (52.). Ein Konter der Gäste über rechts führte zum Ausgleichtreffer. Gegen den satten Schuss von Prandzioch ins kurze Eck war Schauerte machtlos (56.). Die SC-Damen waren durch diesen Gegentreffer wachgerüttelt und übernahmen die Regie auf dem Platz. In der 68. Minute erzielten sie erneut die Führung. Finger tanzte im Strafraum auf engsten Raum gleich drei Abwehrspielerinnen der Gäste aus und versenkte die Kugel rechts unten im Netz. Das Spiel wurde jetzt intensiver. Letmathe brachte zunehmend Härte ins Spiel. Der sehr gut leitende Schiedsrichter Safa musste mehrmals nach dem gelben Karton Ausschau halten. Nach einem sehr schönen Zusammenspiel mit Hampel nahm sich Stracke ein Herz und zog aus spitzem Winkel an der linken Strafraumgrenze ab. Die Kugel schlug unhaltbar im langen Winkel ein (75.). Plettenberg machte jetzt das Spiel und kam zu weiteren Chancen. In der 82. Minute startete J. Weide einen Alleingang über links, überlief zwei Gegenspielerinnen und wurde rüde von den Beinen geholt. Schiedsrichter Safa zückte sofort die rote Karte. In der turbulenten Schlussphase hatte Rautenberg und Hampel noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis zu verbessern, doch Korpp hielt sensationell. • mk
 
SC Plettenberg: Schauerte, C. Weide, Stracke, Parschau, Junge, J. Weide, Rautenberg, Finger, Hampel und Reka.
 

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